Notwendige Steuererhöhung

Um die finanzielle Situation in Reinach wieder ins Lot zu bringen, bedarf es sowohl parmassnahmen als auch einer teuererhöhung. Aus diesem Grund beschloss der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 15. Dezember mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit – 27 von 27 notwendigen Stimmen – eine Erhöhung des Steuerfusses um 4 Prozent. Dieser Entscheid mag auf den ersten Blick schockierend wirken, ist angesichts der anespannten Finanzlage jedoch weder überraschend noch unverhältnismässig. Uns ist bewusst, dass eine Steuererhöhung für viele Reinacher Haushalte eine zusätzliche finanzielle Belastung darstellt. Während beispielsweise die Erhöhung von Krankenkassenprämien jedoch alle gleich stark trifft, steigt der Gemeindesteuerbetrag für Gutverdienende stärker als für den unteren Mittelstand und hat damit einen sozial ausgewogenen Effekt. Ziel war dabei nicht, Gewinne zu erzielen, sondern den Bilanzverlust der kommenden Jahre zu verkleinern. Eine stabile Finanzlage ist Voraussetzung dafür, dass Reinach handlungsfähig bleibt und die weitere Verschuldung vermieden werden kann. Damit auch weiterhin Leistungen in den Bereichen Familie, Soziales, Bildung und Freizeit erhalten bleiben, hat die SP Fraktion die Steuererhöhung befürwortet. Reinach soll auch künftig eine lebenswerte, solidarische und gut funktionierende Gemeinde bleiben – dafür braucht es umsichtiges Sparen und die Unterstützung der Bevölkerung.

Anne-Marlen Riemensperger
Einwohnerrätin SP

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